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U-Ochsenzoll: Barrierefreiheit als Forderung

Demo für Barrierefreiheit vor dem Rathaus

Bei der Liftausstattung der Bahnhöfe hinkt Hamburg weit hinter anderen deutschen Großstädten her. Ob in den Bezirken Hamburg-Nord, Wandsbek oder Altona - reihenweise fehlen an den Bahnhöfen die Liftanlagen. Aus diesem Mangel heraus gründete sich die Initiative „Ein Lift für Ochsenzoll“, die sich mit ihrer Forderung nach einem barrierefreien Ausbau der Haltestelle an die Hamburgische Bürgerschaft wandte. In einer „Aktuellen Stunde“ schilderten Dr. Joachim Bischoff (Fraktion Die Linke) und ich unsere Eindrücke von der Situation vor Ort. Es zeigten sich im Anschluss allerdings unterschiedliche Vorstellungen darüber, wie dringend der Ausbau der Station bewertet wird. Die GAL-Abgeordnete Martina Gregersen verwahrte sich gegen eine Politik aus örtlicher Betroffenheit heraus. Nicht jeder könne einfach für sich und seinen Stadtteil Verbesserungen einfordern - eine Haltung, die entschiedenen Widerspruch fand. Ich halte es für richtig, wenn Bürger in diesem Punkt die Politik zum Handeln auffordern. Auch die Stationen Kiwittsmoor, Langenhorn Nord, Fuhlsbüttel Nord, Klein Borstel und Kornweg brauchen barrierefreie Zugänge. Um ihrer Forderung Nachdruck zu verleihen, versammelten sich am 4. Juni etwa 150 Menschen, darunter viele Unterstützer von „Ein Lift für Ochsenzoll“, auf dem Rathausmarkt. Gemeinsam mit Mitgliedern der ähnlich ausgerichteten Klein Borsteler Initiative zogen sie vom Rathausmarkt zum Hauptbahnhof. Der SPD-Bezirksabgeordnete Gulfam Malik und ich waren bei der Veranstaltung dabei. Auch der CDU-Abgeordnete Egbert von Frankenberg richtete das Wort an die Demonstranten, seine Argumente fanden nur wenig Zustimmung.



 

Bürgerschaftsdebatte "Lift für den Ochsenzoll"

 

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