Post in Fuhlsbüttel vor dem Aus
Post in Fuhlsbüttel vor dem Aus - Standort Heschredder wird Mitte Mai geschlossen
Die Fuhlsbüttlerinnen und Fuhlsbüttler werden sich ab Mitte Mai umgewöhnen müssen, wenn die Post am Heschredder ihre Pforten für den Publikumsverkehr schließt. Nachdem die Postdienstleistungen für Briefe und Pakete am Heschredder zuletzt bereits von der an die Deutsche Bank verkauften Postbank angeboten wurden, werden diese künftig an dem Standort überhaupt nicht mehr angeboten. Erhalten bleiben soll der Standort am Langenhorner Markt, über den künftig auch Fuhlsbüttel mit versorgt werden soll. Ergänzend steht auch eine Agentur am Erdkampsweg in einem Zeitschriftenladen zur Verfügung.
Der Bürgerschaftsabgeordnete Gunnar Eisold (SPD) hält die angekündigte Schließung des Standortes Heschredder für unvereinbar mit dem Auftrag der Post, insbesondere ihre Dienstleistungen für Briefe flächendeckend anzubieten. „Der Standort Heschredder versorgt zudem nicht nur Fuhlsbüttel, sondern auch Teile Alsterdorfs, Ohlsdorfs und Klein Borstel. Ihn aufzugeben, bedeutet künftig lange Wege, die auch älteren Menschen nicht zugemutet werden dürfen.“
Eisold hat daher eine Anfrage an den Senat [99 KB]
gerichtet, mit der er unter anderem in Erfahrung bringen will, mit welchen Fakten die Aufgabe des Standortes Heschredder begründet wird und welchen Einfluss die Stadt nehmen kann, um die Schließung abzuwenden. Unter anderem will er auch in Erfahrung bringen, welches Volumen die Dienstleistungen für Pakete und Briefe am Heschredder haben und was davon überhaupt bei der Agentur am Erdkampsweg erledigt werden kann.
„Eins ist allerdings klar,“ so Eisold, „am Erdkampsweg stehen bei der Postagentur nicht annähernd so viele die Parkplätze wie am Heschredder zur Verfügung. Schon das wird ein großes Problem werden. Die Filiale am Heschredder muss erhalten bleiben.“
Die Antwort des Senats auf seine Anfrage (hier klicken) [99 KB]
erwartet Eisold zum 21. April.