Neue "Tempo-30"-Gebiete ...
... in Sackgassen und Kleingärten - 31 von 43 Straßenvorschlägen aus Hamburg-Nord blieben unberücksichtigt
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Während der Sommerferien hatte die Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt eine eher unangenehme Nachricht mitzuteilen: Mit der Neuausweisung neuer Tempo-30-Gebiete in Hamburg-Nord [78 KB]
wird es weitgehend nichts. Der SPD-Bürgerschaftsabgeordnete Gunnar Eisold bedauert, dass von 43 vorgeschlagenen Straßen aus dem Bezirk Hamburg-Nord nur 12 verkehrsberuhigt werden sollen. „Dem Senat hat der Mut gefehlt, ausreichend neue Tempo-30-Gebiete einzuführen. Dabei wissen die Anwohner in verkehrsberuhigten Gebieten, wie sinnvoll die Regelung ist“. Unter den Straßen, in denen Tempo-30 neu eingeführt werden soll, befinden sich mit dem Lupinenkamp und der Max-Nonne-Straße zudem zwei kurze Sackgassen. Weitere vier Straßen befinden sich in einer Kleingartenanlage in Groß Borstel. Abgelehnt wurden dagegen insbesondere alle Vorschläge, in Klein Borstel Tempo-30 in einer Reihe von Straßen einzuführen. Auch bei der Einführung von Tempo-30 vor der Grundschule Ratsmühlendamm in Fuhlsbüttel blieb die von der GAL-Senatorin Anja Hajduk geführte Behörde hart: Für den Fuhlsbüttler Damm, der Schulweg für viele Schüler der Schule Ratsmühlendamm ist, wird es trotz Unfällen mit Kindern in den vergangenen Jahren kein Tempo-30 geben, hat der Senat auf eine Schriftliche Anfrage Eisolds [14 KB]
erklärt. Der SPD-Bürgerschaftsabgeordnete rechnet dem Senat vor, dass er vor einiger Zeit in der Alsterdorfer Straße zunächst ebenfalls Tempo-30 auf dem Schulweg abgelehnt, dann aber schließlich doch zugestimmt habe. „Hier ist noch Bewegungsspielraum“, meint Gunnar Eisold. Ausdrücklich begrüßt Eisold die Einführung von Tempo-30 in der Flughafenstraße. „Die anliegenden Wohngebiete sind verdichtet. Tempo-30 dort ist eine gute Nachricht für die Anwohner im Ohkamp und im südlichsten Teil Langenhorns.“