Mieterhöhungen der GWG - darf das sein?

Einladung zum Gespräch am Dienstag, 13. Juli, 19 Uhr, im Stadtteilhaus Bornbachstieg
Sehr geehrte Damen und Herren,
soll sich die Politik in Mieterhöhungen der GWG einmischen? Derzeit MUSS sie es. Denn SAGA bzw. GWG sind städtische Unternehmen und verfügen über einen großen Wohnungsbestand in unserer Stadt. Damit tragen beide Verantwortung dafür, wie sich die Mieten in Hamburg entwickeln. Leider werden sie dieser Verantwortung immer weniger gerecht, wie sich auch in Langenhorn zeigt. Als SPD wollen wir, dass Mieten in Hamburg bezahlbar bleiben und es auch Normalverdienern möglich ist, eine vernünftige Wohnmöglichkeit zu finden.
Was kann die Politik für Sie tun?
Als Ihr SPD-Wahlkreisabgeordneter führe ich regelmäßig in meinem Bürgerbüro in der Essener Straße zusammen mit dem Mieterverein zu Hamburg Sprechstunden durch. Aus Erfahrung weiß ich, dass es sinnvoll ist, Mieterhöhungsverlangen von SAGA und GWG überprüfen zu lassen. Dabei stellt sich oftmals heraus, dass die ursprünglichen Mietforderungen nicht gerechtfertigt waren. Soweit es mir bekannt ist, zieht bei Ihnen die GWG einige Reihenhäuser mit hohen Quadratmetermieten als Begründung für die Mieterhöhung heran. Wenn Sie die Erhöhung ungeprüft akzeptieren, wird möglicherweise demnächst auch Ihre Miete als Referenz für andere Mieterhöhungen in Hamburg erscheinen. Der Mieterverein zu Hamburg kann die Überprüfung für Sie übernehmen.
Als Eigentümer von SAGA/GWG steht auch der Hamburger CDU-GAL-Senat in der Verantwortung. Er hat SAGA/GWG vorgegeben, jährlich über 100 Millionen Euro in den städtischen Haushalt abführen. Zur Berechtigung der Mieterhöhungen bei Ihnen und zu der Frage, ob der Senat die Mieterhöhungspolitik von SAGA und GWG unterstützt, habe ich dem Senat eine Reihe von Fragen gestellt, die sie hier finden [102 KB]
. Bis zum 13. Juli sollen auch die Antworten des Senats dazu vorliegen.
Ich würde mich freuen, Sie am 13. Juli im Stadtteilhaus Bornbachstieg zu treffen. Der Mieterverein zu Hamburg ist ebenfalls vertreten, mit dabei sind auch die SPD-Bezirksabgeordneten Christian Landbeck und Gulfam Malik und die Vorsitzende der SPD Langenhorn-Nord, Frau Gabriele Greguhn.
Mit freundlichen Grüßen
Ihr Gunnar Eisold
SPD-Wahlkreisabgeordneter Langenhorn, Fuhlsbüttel, Ohlsdorf/Klein Borstel, Alsterdorf, Groß Borstel
Homepage www.gunnareisold.de E-Mail buergerbuero@gunnareisold.de Tel. 52388740
Zu den Fragen an den Senat geht es hier [102 KB]
.